Sonntag, 21. Januar 2018

 Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst: 112

Der große Brand im Mai 1890

Oberschledorn wurde am 17. Mai 1890 von einem folgenschweren Brandunglück heimgesucht. 18 Wohnhüser, 13 Scheunen und Viehställe mit allen Vorräten und Einrichtungen, sowie die Kapelle fielen dem Feuer zum Opfer. Nur Monstranz und zwei wertvolle Heiligenfiguren, St. Antonius und St. Agatha, wurden gerettet. 3 Personen wurden schwer verletzt. 21 Familien mit 129 Personen der 364 Einwohner wurden Obdachlos. Die Gebäude (Fachwerk mit Strohdächer) waren nur gering versichert. Eine Mobiliarversicherung bestand nicht.

In der unteren Dorfmitte spielte ein Kind in der Viehküche eines Gehöftes mit Holzspähen. Im "Mantelpott" kochten Schweinekartoffeln. Die Herdklappe war höchst fahrlässig nicht verschlossen worden. Durch die Öffnung sprühte das Feuer glühende Fünkchen aus. Sie entzündeten die Holzspähen. Im Nu brannte die Viehküche. Das Feuer erfasste das Fachwerk und griff dann auf das trockene Strohdach über. Noch ehe die Leute das Unglück begriffen, brannten die umliegenden Gebäude.


Oberschledorner Wehr seit 1924

Die Löschgruppe Oberschledorn wurde im Mai 1924 gegründet. Zu den Höhepunkten in der Geschichte zählt unter anderem der Bau des Feuerwehrgerätehauses, das nach seiner Fertigstellung am 01.05.1965 kirchlich eingeweiht wurde.

Im gleichen Jahr bekam die Löschgruppe ihr erstes motorisiertes Feuerwehrfahrzeug, indem die Tragkraftspritze und die Ausrüstung untergebracht wurde.

Um Nachwuchssorgen entgegen zu wirken wurde 1972 eine Jugendfeuerwehr gegründet.

Nach der Renovierung des Gerätehauses im Jahr 2011 bekam die Löschgruppe im gleichen Jahr ein neues Feuerwehrfahrzeug Typ HLF 10/6 seitens der Hansestadt Medebach übergeben.


90-jähriges Jubiläum im Jahr 2014

 Nach einer kurzen Dienstbesprechung der Brandmeister und des Rates der Hansestadt Medebach, begann der Stadtfeuerwehrtag um 16:30 Uhr mit dem Empfang der Löschzüge, Löschgruppen und Ehrengäste an der Schützenhalle an Oberschledorn, in der es auch eine große Fahrzeugausstellung alter und neuer Feuerwehrfahrzeuge gab.

Von dort startete um 17:30 Uhr ein großer Festzug mit allen städtischen und benachbarten Löschzügen, Löschgruppen, Ehrengästen, dem Musikverein Oberschledorn, sowie dem Spielmannszug Blau Weiß Oberschledorn Richtung Ehrenmal. Danach ging es zurück in die Schützenhalle. Hier stehen als erstes die Begrüßung, sowie Ansprachen der Ehrengäste, Vertreter der geladenen Vereine und Wehren an. Um 20 Uhr begann der große Feuerwehrball mit Musik und Tanz.


 

 

Du hast Interesse Dich ehrenamtlich zu engagieren ?

Haben wir deine Neugier geweckt, Teil eines starken Teams zu werden .....

dann kontaktiere uns per Mail oder schaue einfach mal bei einem Dienstabend vorbei.

Vielleicht gehörst auch schon Du bald zu den ehrenamtlichen Rettern.

 

Folgende Fahrzeuge sind zur Zeit bei uns im aktiven Einsatzdienst:

 

HLF 10/6 - Hilfeleistungslöschfahrzeug 10/6

     

Funkrufname Florian Medebach 2 - HLF 10 - 1

Das HLF wurde im August 2011 seitens der Stadt Medebach angeschafft und in unserer Löschgruppe stationiert.

Seine Ausrüstung umfasst einen Wassertank von 1000 Litern Inhalt, sowie einen Vorrat von 120 Liter Schaummittel. Im Fahrzeugheck befindet sich eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von mindestens 1000L/min. Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar. Weiterhin führt es eine vierteilige Steckleiter und die übliche Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung mit. Hinzu kommt noch eine umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung, zu der unter anderem ein Rettungsspreizer, eine Rettungsschere, ein Stromerzeuger, umfangreiche Beleuchtungsgeräte sowie eine Motorsäge gehören.

 

 

 

GW     Gerätewagen

 

Funkrufname Florian Medebach 2 - GW/L  1 – 1

Das ehemalige TSF ist seit April 2017 bei uns als Gerätewagen(als Ersatz für den vom Förderverein angeschafft und ausgestatteten VW T4) stationiert. Ausgerüstet mit Geräten für Einsätze im Rahmen der Technischen Hilfe kleineren und mittleren Umfangs (z.B. Verkehrsunfälle, Sturmschäden und Ölunfälle ), sowie Absicherung-, Beleuchtungsgerät und Material zur Brandbekämpfung.

 

Folgende Fahrzeuge sind nicht mehr im aktiven Dienst in unserer Einsatzabteilung:

GW - Gerätewagen   

Auf ihm befanden sich alle Geräte für Einsätze im Rahmen der Technischen Hilfe kleineren, mittleren Umfangs (z.B. Verkehrsunfälle, Sturmschäden, Hochwasser/Wasserschäden und ÖLunfälle), sowie Absicherung- und Beleuchtungsgerät und Material zur Brandbekämpfung. Das Fahrzeug wurde ausschließlich aus Mitteln des Fördervereins, sowie Spenden angeschafft und ausgestattet. Der GW war bis 31.03.2017 im Dienst.


LF 16 TS          

Das Bundesfahrzeug wurde am 06.12.2008 von der Feuerwehr Medebach zu uns umgesetzt. Auf ihm befanden sich hauptsächlich Geräte zur Brandbekämpfung, eine Vorbaupumpe vom Typ 16/8, sowie eine tragbare Pumpe Typ 8/8. Ausserdem findet man auf diesen Fahrzeugen verschiedene Leitern, Atemschutzgeräte und Schaummittel. Auch gehört u.a. ein Stromerzeuger, Beleuchtungsgerät, Motorsäge und Geräte zur technischen Hilfeleistung kleineren Umfangs zur Ausrüstung. Das LF 16 TS wurde im August 2011 abgegeben.


 LF 8      

       

Das Löschgruppenfahrzeug 8 ist das jemals kleinste genormte Löschgruppenfahrzeug der deutschen Feuerwehren. Seine Standardbeladung war primär auf die Brandbekämpfung ausgerichtet und umfasste auch eine vierteilige Steckleiter. Unser LF8 war vom Baujahr 1981 und wurde am 06.12.2008 zur LG Deifeld umgesetzt.

2011 wurde es aus dem Dienst genommen und über die VEBEG veräussert.


TSF    

 

 

                                                                     

 

 

 

 

 

Unser altes TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) auf Ford Transit. Im Einsatz von 1980 bis 2003. Danach wurde es zur LG Berge umgesetzt


 LF 16


Das Löschgruppenfahrzeug war ein weit verbreitetes Standard-Löschfahrzeug der deutschen Wehren und wurde beerbt durch das LF 16/12. Das Fahrzeug konnte mit Straßen- oder Allradantrieb ausgeführt werden und hatte  eine zulässige Gesamtmasse von zuletzt 12 Tonnen. Seine Beladung war der Brandbekämpfung ausgelegt und umfasste u.a. eine vierteilige Steckleiter, eine dreiteilige Schiebeleiter und eine Klappleiter. Hinzu kam eine Zusatzbeladung zur technischen Hilfeleistung kleineren Umfangs.

Dieses Fahrzeug versah  in der Zeit von ca. 1972 - 1983 seinen Dienst bei uns. Es wurde noch von der (eigenständigen) Gemeinde Oberschledorn angeschafft. Bis zur Ausmusterung trug es auch noch den Schriftzug AMT KEPPEL an den Türen.

Dieses Foto wurde mit freundlicher Genehmigung von Axel Johanßen Gummersbach zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Allgemein
Mitten in der Toskana des Sauerlandes liegtunser Standort rund fünf Kilometer nördlich von Medebach im Hochsauerlandkreis, wir befinden uns direkt an der Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen zu Hessen, auf ca. 480 Meter in einem Tal gelegen. In etwa 12 Kilometern liegt die hessische Kreisstadt. Zu den bekannten Wintersportorten Willingen (FIS Skispringen an der Mühlenkopfschanze) und Winterberg (Bob- und Rodelsport in der Veltins EisArena) sind es ungefähr 15 Kilometer. Weitere Erholungsziele in etwa 20 Kilometer entfernung sind der Diemel- und Edersee. Unser Ort ist landwirtschaftlich und industriell geprägt. Die Wilde AA fließt durch unseren Ort. Oberschledorn ist eine Gemeinde mit ca. 850 Einwohnern. Wir grenzen an folgende Nachbarorte: Düdinghausen und Referinghausen. Mit Nieder Schleidern grenzen wir an einen Ort der bereits im hessischen Bundesland gelegen ist.
Die Freiwilligen Feuerwehren gliedern sich wie folgt: Oberschledorn, Düdinghausen, Referinghausen, Küstelberg,  stellen den Brandschutz im sogenannten Löschzug Nord der Stadt Medebach sicher. Der Löschzug Süd besteht aus den Feuerwehren Medelon, Dreislar und Berge.Der Löschzug Medebach kompletiert die Feuerwehr der Stadt Medebach.

Geschichte
Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberschledorn im Jahr 1924. Mehr Information zur Historie finden Sie in unserer Chronik.

Mitglieder
Zurzeit haben wir 48 aktive Mitglieder

Einsätze
Im Jahr haben wir ca. 30-40 Einsätze. Unsere Einsätze gliedern sich auf in Bränden, technische Hilfeleistungen, Unwettereinsätzen  bis hin zu Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Bereich des Löschzug Nord
Alarmiert werden wir über die Kreisleitstelle des Hochsauerlandkreises in Meschede-Enste per Funkmeldeempfänger und bei Großschadenslagen oder Menschenleben in Gefahr zusätzlich über Sirene.

Quelle Landkreisfoto: www.gaa.hochsauerlandkreis.de

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